Rauhnacht 05. Jänner - Zum Licht erwachen!

  

Morgenröte und Auferstehung sind Synonyme. Das Wiedererscheinen des Lichtes ist der Fortdauer des ICH gleichzusetzen.

 

° Victor Hugo °

 

Die zwölfte Rauhnacht endet um Mitternacht auf den 6. Januar, dem Tag der Heiligen drei Könige. Sie schließt die Schwellenzeit ab. Der Übergang vom alten ins neue Jahr ist entgültig vollzogen. Verabschiede dich noch einmal von allem, was dich in der Vergangenheit belastet hat - was gewesen ist, ist vorbei. Jetzt ist es Zeit, nach vorne zu schauen.

 

Konntest du etwas von der verwandelnden Qualität der Rauhnächte erfahren?

Siehst du ein wenig klarer, wie der Weg verläuft, der aus der Dunkelheit ins Licht führt?

 

Du kannst dir den Neuanfang bewusster machen, indem du - wie es früher der Brauch war - alle Fenster und Türen heute für eine Weile weit öffnen. Gib den Geistern der Vergangenheit die Möglichkeit sich zu verabschieden. Wenn du möchtest, kannst du das durch eine Räucherung mit Weihrauch unterstützen.

 

In den dunkelsten Tagen des Jahres zeigt sich die menschliche Sehnsucht nach Licht. Der Kamin wird angefacht, die Kerzen werden am Weihnachtsbaum und in den Fenstern entzündet, und Lichterketten säumen die Straßen. Doch da gibt es auch die Sehnsucht nach dem inneren Licht. Und während wir die äußere Dunkelheit leicht vertreiben können, indem wir Kerzen anzünden oder einen Lichtschalter betätigen, ist das mit dem Verscheuchen der Schatten in unserem Inneren nicht so einfach. Dennoch: Unsere Reise ins Licht, zu der uns die Rauhnächte einladen, sollte vor allem eine Reise sein, die uns zum inneren Licht führt.

 

Damit Angst, Hass, Sorgen, Neid und Unwissenheit, die Geist und Seele verdunkeln, weichen können, müssen wir uns bewusst mit den lichten Kräften verbinden.

 

Um Mitgefühl, Vertrauen und Lebensfreude zu entwickeln, müssen wir jedoch gar nicht viel tun. Im Gegenteil - wir sollten sogar weniger tun, öfter zur Ruhe kommen und die Stille suchen. Nicht in der Betriebsamkeit und Hektik des Alltags finden wir den Sinn, sondern in der Besinnlichkeit und Besinnung. Geben wir der Stille deshalb auch nach Abschluß der Rauhnächte immer wieder die Chance, unser Leben zu bereichern, auf dass Licht werde, wo Dunkelheit herrscht.

 

 

Meditation - Ich bin Licht

  • Setze dich mit geradem Rücken auf einen Stuhl oder auf den Boden. Achte darauf, dass du entspannt bist, dass die Schultern locker nach unten sinken und der Atem frei fliessen kann. Mache dir bewusst, dass dein Körper schwer ist und du vom Boden getragen wirst. Lasse alle Anspannung mit dem Ausatmen los.
  • Lenke deine Achtsamkeit jetzt auf die Mitte deiner Stirn. Enspanne deine Gesichtsmuskeln, und lasse die Stirn weich und glatt werden. Während du den Atem weiterhin entspannt ein- und ausströmen lässt, halte deine Konzentration auf die Mitte deiner Stirn gerichtet. 
  • Mit der Zeit kannst du wahrscheinlich Wärme, Weite und Licht spüren - folge diesen Empfindungen, tauche ganz in das Licht ein. Spüre die Leichtigkeit und die Freude, die sich in dir ausbreitet. 
  • Um die Meditation zu beenden, lenke die Aufmerksamkeit wieder ganz auf deinen Körper. Vertiefe dann die Atmung, und öffne schließlich wieder die Augen.

 

Die Reise durch die Rauhnächte ist vollendet. Wir kehren in unser Haus zurück, doch verwandelt. Das Ende der Reise ist der Aufbruch in ein neues Jahr - in dem erblühen wird, was wir in der uns verwandelnden Zeit zwischen den Jahren gesät haben. 

 

Der 6. Januar ist ein Neuanfang. Du hast dich, wenn du die Zeit der Rauhnächte gut genutzt hast, gründlich auf das neue Jahr vorbereitet. Jetzt sind die Weichen für ein harmonisches und glückliches Jahr gestellt.

 

Du kennst deine Ziele nun sehr genau, hast alte Lasten abgeworfen und deine geistigen Kräfte gestärkt. Wenn du möchtest, kannst du auch im Laufe des Jahres immer wieder einmal Kontakt zu der Qualität der Rauhnächte aufnehmen, indem du dir durchliest, was du zu deinen Träumen, Begegnungen oder Einsichten notiert hast, oder an deine Erfahrungen in den zwölf heiligen Nächten zurückdenken.

 

Jedes Jahr beginnt die Reise, die aus der Dunkelheit ins Licht führt, wieder aufs Neue - und doch wird sie immer wieder ein neuer Aufbruch, eine aufregende Reise ins Unbekannte sein. 

 

Quellen:

Das Wunder der Rauhnächte - Valentin Kirschgruber

 Zeit für Rituale

 


 Namaste 

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Liebe Freunde!

 

Ich möchte DANKE sagen, für eure Unterstützung, eure Treue, eure Flexibilität und auch für die Geduld, die ihr 2015 so manches Mal aufgebracht habt. Es ist für mich sehr beruhigend, auf so zuverlässige Mensche wie euch vertrauen zu können. Ich freue mich darauf, Euch auch 2016 an meiner Seite zu wissen.

Mit den besten Wünschen und einen guten Start ins neue Jahr 2016!

 

DANKE!  Eure Claudia 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    .nimrichter Herbert (Montag, 04 Januar 2016 21:22)

    Ich kenne die Seite erst 3 Tage aber ich habe alle Übungen gemacht kan nur Danke sagen lg Herbert

  • #2

    Claudia (Sonntag, 17 Januar 2016 16:32)

    Danke Herbert, freut mich sehr :-)