Rauhnacht 31. Dezember - Seine Herzensziele entdecken

 

Der Ziellose erleidet sein Schicksal,

der Zielbewusste gestaltet es!

° Immanuel Kant °

 

Die siebte Rauhnacht, die Silvesternacht, steht mit dem Monat Juli in Verbindung. Überlicherweise ist dies eine Zeit, in der wir uns für das DU öffnen. Wir feiern mit Freunden oder der Familie, gehen vielleicht auf ein Fest und freuen uns am Silvesterfeuerwerk, das das Neue Jahr einleitet. Gemeinsam mit anderen den Jahreswechsel zu begehen ist ein schönes Gefühl, das verbindet. Doch bei alledem sollten wir nicht vergessen, unsere eigenen Ziele weiter zu verfolgen.


Der Jahreswechsel diente vor allem der inneren Einkehr. Es wurde geräuchert und gebetet. Um die Geister der wilden Jagd zu besänftigen, wurden Opfer in Form von Brot, Milch oder Kuchen unter die Obstbäume gestellt. Neben den lautstarken Ritualen des Böllerns und Schießens nutzte man den Tag, um mit sich selbst ins Reine zu kommen. 


Dazu sollten wir eine Vorstellung davon haben, woher wir kommen und vor allem wohin wir wollen.


Wohin führt uns unsere Reise? 

Wie soll es jetzt weitergehen? 

Für welche Ziele lohnt es sich, aktiv zu werden?


Nur wenn wir Ziele verfolgen, die uns eine Richtung im Leben geben, können wir glücklich werden. Und nur wenn diese Ziele wirklich aus der Tiefe unseres Herzens kommen, werden wir daran persönlich spirituell wachsen. 


Stelle dir in den Rauhnächten immer mal wieder die Frage, was deine Ziele sind:


Was gibt es, was ich noch erreichen will?

Welche Dinge möchte ich in meinem Leben verändern? 

Was sollte ich in Angriff nehmen, um mehr Sinn und Erfüllung in mein Leben zu bringen?


Jetzt ist der Zeit gekommen, in der wir unseren Träumen und Wünschen Form geben können.

Fasse den Mut, Neues anzupacken, ohne dich von deinem inneren Kritiker vom Weg abbringen zu lassen.



Rauhnachtsbräuche und -regeln


  • In den Rauhnächten sollte das Los befragt werden. In der Silvesternacht wird Blei gegossen und orakelt. 
  • Während Lärm im Haus tabu ist, gibt es einige Rauhnächte, in denen im Freien Lärm gemacht wird. Durch Feuerwerk oder lautstarke Maskenläufe sollen die Dämonen vertrieben werden. In ganz Österreich und auch in Deutschland ist es Sitte, am Abend vor Neujahr zu böllern oder wie es früher hieß, "das neue Jahr anzuschießen".
  • In den Rauhnächten ist es hilfreich, Kraftorte in der Natur aufzusuchen, um Einblick in die Zukunft zu erhalten. 
  • Am Neujahrsabend soll man Grünkohl oder Weißkohl (auch in Form von Sauerkraut), Fisch oder Schwein essen - das bringt Glück fürs nächste Jahr.



Quellen:

Das Wunder der Rauhnächte - Valentin Kirschgruber

Zeit für Rituale



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